Seit nun mehr acht Monaten berichten wir regelmäßig über die Facebook Nutzerzahlen in Deutschland und über die Nutzer in den größeren deutschen Städten. Dabei mussten wir bisher stets auf Daten aus Frankfurt, Hannover oder Braunschweig verzichten. Für diese Orte lieferte Facebook schlicht und einfach keine Zahlen.
Dies hat sich mit dem gestrigen Tage geändert. Facebook hat die Ortsdatenbank hinter dem Targeting enorm ausgebaut und neben den drei genannten größeren Städten auch eine große Zahl kleinerer Orte mit aufgenommen. So sind jetzt “grob gefühlt” alle Orte mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Datenbank hinterlegt. In unserem nächsten Nutzerzahlenbericht werden wir also auch Hannover, Frankfurt und Braunschweig mit aufnehmen können.
Dieses Targeting beschränkt sich aber nicht nur auf Facebook Ads, die hier mit Zielgruppengenau geschaltet werden können sondern auch auf Statusupdates, welche beispielsweise von einer Fanpage aus gepostet werden. Promoaktionen, welche sich von Filiale zu Filiale unterscheiden, oder nur in einigen Städten gültig sind können so trotzdem über die Statusmeldungen in die Newsstreams der entsprechenden Benutzer gesendet werden.
In unserem Artikel gestern haben wir die baldigen Änderungen an den Fanpages schon einmal angeschnitten. Auf Grund einiger Nachfragen wollen wir hier nochmal alle Fakten, wie Sie von Facebook in einer Präsentation veröffentlicht wurden, zusammenfassen. Wann diese neuen Regelungen für Fanpages in Kraft treten ist bisher nicht bekannt. Facebook versucht hiermit eine größere Konsistenz in der Usability der Plattform herzustellen.
Fanpage Tabs werden schmaler
Bisher haben Fanpage Tabs eine maximale Breite von bis zu 760Pixeln. Hier setzt Facebook radikal den Rotstift an und streicht die Breite auf 520 Pixel zusammen. Layouts die im Moment auf die maximale Breite ausgelegt sind, werden nach der Umstellung nicht mehr richtig dargestellt. Facebook hat angekündigt, dass Fanpage Betreiber zwei Wochen im Voraus informiert werden und dann das Aussehen ihrer Tabs in der neuen Breite testen können.
ToDo: Tabs frühzeitig auf die neue Breite von 520 Pixel Breite anpassen und testen.
Bereits letzte Woche hat es in den Medien die Runde gemacht, Facebook hat vom US-Patentamt den Zuschlag für ein Newsfeed Patent erhalten. Wir wollen euch einen kleinen Überblick an Meldungen zum Thema bieten. Doch zuerst eine kleine Einführung um was es geht. Vor genau einer Woche wurde Facebook ein Patent zugesprochen welches die automatische Benachrichtigung in Form eines Newsfeeds innerhalb von Social Networks behandelt. Es handelt sich also um einen der Hauptbestandteile von Facebook. Eingereicht wurde das Patent welches den Newsfeed schützen soll bereits im Jahr 2006. Die Nachricht ist unter anderem deshalb so interessant weil natürlich innerhalb der letzten vier Jahre viele weitere Social Networks ähnliche oder gleiche Funktionen implementiert haben.
Hier ein Ausschnitt der Berichterstattung zum Thema:
In den letzten Tagen mehren sich die Beiträge zum Thema “Pay with Facebook”, den zunächst plattforminternen Bezahlservice von Facebook. Die Entwicklungen deuten sich schon länger an. Zunächst startete Facebook mit der Einrichtung des Credits System im November 2008 um die Bezahlung von Virtual Gifts zu ermöglichen. Im Frühjahr 2009 konnten dann Firmen erstmals Sponsored Gifts über den Facebook Geschenkladen verkaufen. Seitdem entwickelte sich das Credits System in kleinen Schritten weiter und im dem Herbst 2009 konnte in vereinzelten Anwendungen schon das Credits System zum Kauf virtueller Güter getestet werden.
Am 18. Februar 2010 hat Facebook dann die Kooperation mit dem eBay Bezahldienst PayPal bekannt gegeben. Über diesen lassen sich in Zukunft sowohl Rechnungen für Facebook Ads als auch Facebook Credits bezahlen. Mit diesem Schachzug spart sich Facebook eine Menge administrativen Aufwand und kann auf ein bereits weltweit eingeführtes und etabliertes Bezahlsystem zurückgreifen. Auch intern sucht Facebook seit diesem Jahr nach Unterstützung des Facebook Payment Operations Team und hat einige Stellenausschreibungen offen. [More]
Im ersten Teil dieser Beitragsreihe zu den rechtlichen Grenzen des Social Media Marketing (SMM) sind die wesentlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen dargestellt worden. Mindestens ebenso wichtig sind allerdings die Nutzungsbedingungen (auch Terms of Service (ToS)) der Plattform auf der Werbemaßnahmen durchgeführt werden sollen.
Den Betreibern von Social Networks steht das sogenannte „virtuelle Hausrecht“ zu, aufgrund dessen diese die „Spielregeln“ festlegen können, was auf der Plattform zulässig und was verboten sein soll. Unter bestimmten Voraussetzungen (Stichwort: Haftung für User Generated Content) können die Plattformbetreiber auch für das verantwortlich gemacht werden, was Dritte auf der Seite einstellen. Insoweit liegt es im höchsteigenen Interesse des jeweiligen Betreibers, die Grenzen der Plattformen klar zu kommunizieren und über die jeweiligen Nutzungsbedingungen auch mit dem jeweils angemeldeten Nutzer rechtsverbindlich zu vereinbaren. (Weiterlesen auf Rechtzweinull.de)
Letzte Woche haben wir erst darüber berichtet das Facebook nun 100 Millionen Mobile Nutzer hat, schon veröffentlicht Facebook das nächste Produkt für Mobile Entgeräte: Facebook Zero
Facebook has announced details of a stripped down version of its social media platform aimed specifically at cellphone users.
Delegates at the Mobile World Congress in Barcelona were the first to hear about Facebook Zero, which is to be a text-only version of the world’s leading social network.
Already over 100 million members access Facebook using their mobile device, accounting for almost half of the total time users spend online using their phones. (Weiterlesen auf thenextweb.com)
Noch im September haben wir über 65 Millionen Facebook Mobile Nutzer berichtet. Kaum 6 Monate später ist diese Zahl auf über 100 Millionen Facebook Mobile Nutzer angestiegen. Ganz grob überschlagen erreicht Facebook also täglich in etwa 190.000 neue Nutzer mit ihren Mobile Diensten.
Facebook bietet dabei die unterschiedlichsten Dienste für mobile Endgeräte an:
Öffentliche und private Statusmeldungen, Sharen von Bildern, Videos und Links, Likes, Kommentare, Integration der großen Web 2.0 Plattformen, Social Graph, @-Replies, Mobile Version … klingt irgendwie seltsam vertraut und nach Facebook. Ist es aber nicht, diese Feature Liste gehört zu Google Buzz. Googles Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke. Gestern Abend vorgestellt als neuer Dienst in und außerhalb von Google Mail, kann Buzz vieles, was auch Facebook kann, einiges mehr oder besser, vieles aber auch nicht.
Fangen wir erst mit dem Bereich an, in dem Google Buzz seine Stärken ausspielen kann: es ist geobasiert. Sei es nun auf dem Handy, Smartphone oder Laptop, Google Buzz versucht mit einigen schlauen Algorithmen stets den Standort des Nutzers zu ermitteln und dem neuesten Statusupdate zu verknüpfen. Eine Funktion, auf die wir bei Facebook seit langem warten. Hier hat Buzz auch durch die Integration in die anderen Google Produkte die Nase vorne.