In der vergangen Woche hat Facebook begonnen den FriendFinder offensiver zu bewerben. Dieser wurde bei vielen Nutzern noch oberhalb des Newsstreams sowie der Netzwerke und Gruppen in der linken Spalte eingeblendet. Dazu gab es eine Empfehlung welche Freunde mit diesem Tool bereits Erfolg hatten.
Da diese Meldungen auch in anderen Ländern inklusive der USA angezeigt werden, scheint es sich nicht um eine gezielte Gegenreaktion auf das verlangsamte Wachstum der Plattform in Deutschland zu handeln.
Der Freundefinder selbst erlaubt Facebook nach Eingabe der Mail Provider Nutzerdaten inkl. Passwort auf die Online Adressbücher des Nutzers zuzugreifen. Facebook versichert diese Passwörter nicht zu speichern. Gefundene Mailkontakte werden anschließend angezeigt und können der Freundesliste hinzugefügt werden.
Parallel hierzu findet eine Anzeigenaktion in der rechten Seitenleiste statt. Hier braucht nur das Passwort für das Default-Mailkonto des Nutzers eingegeben werden.
In welchem Umfang diese Werbeaktionen Wirkung zeigen ist nicht abzuschätzen. Besonders wegen der Eingabe der sensiblen Mailkonto Nutzerdaten ist beim Freundefinder Vorsicht geboten.



PHILIPP ROTH
JENS WIESE




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