In unserem Artikel gestern haben wir die baldigen Änderungen an den Fanpages schon einmal angeschnitten. Auf Grund einiger Nachfragen wollen wir hier nochmal alle Fakten, wie Sie von Facebook in einer Präsentation veröffentlicht wurden, zusammenfassen. Wann diese neuen Regelungen für Fanpages in Kraft treten ist bisher nicht bekannt. Facebook versucht hiermit eine größere Konsistenz in der Usability der Plattform herzustellen.
Fanpage Tabs werden schmaler
Bisher haben Fanpage Tabs eine maximale Breite von bis zu 760Pixeln. Hier setzt Facebook radikal den Rotstift an und streicht die Breite auf 520 Pixel zusammen. Layouts die im Moment auf die maximale Breite ausgelegt sind, werden nach der Umstellung nicht mehr richtig dargestellt. Facebook hat angekündigt, dass Fanpage Betreiber zwei Wochen im Voraus informiert werden und dann das Aussehen ihrer Tabs in der neuen Breite testen können.
ToDo: Tabs frühzeitig auf die neue Breite von 520 Pixel Breite anpassen und testen.
So manch ein Fanpagebetreiber schielt bei einem Blick auf die Facebook Page Insights sicher neidisch zu den im Web Bereich üblichen Google Analytics Auswertungen. Auch wenn diese keine Daten zu Geschlecht und Alter der Nutzer bieten, so ist ein Tracking nach Keywords, Verweildauer, Zugriffsorten und verweisenden Webseiten mehr als nur attraktiv.
Der englische Blog webdigi.co.uk hat nun einen Workaround vorgestellt, mit dem diese Optionen in Zukunft auch in einigen Fanpage Tabs von Facebook genutzt werden können. Dabei wird in erster Linie auf Googles Möglichkeit einer Auswertung auch ohne JavaScript Einsatz zurückgegriffen. Eine solche Auswertung wird über das Open Source Project Galvanize realisiert. Dieses erstellt für jede Homepage, die analysiert werden soll einen individuellen ImageTag. Webdigi hat hierzu auch direkt ein Script zur Verfügung gestellt mit dem sich diese Imagetags ohne Installation von Galvanize erzeugen lassen. Der erzeugte Tag kann anschließend mittels Static-FBML als Tab in die Fanpage eingebunden werden. Um das Tracking zu installieren könnt ihr so vorgehen:
Bereits letzte Woche hat es in den Medien die Runde gemacht, Facebook hat vom US-Patentamt den Zuschlag für ein Newsfeed Patent erhalten. Wir wollen euch einen kleinen Überblick an Meldungen zum Thema bieten. Doch zuerst eine kleine Einführung um was es geht. Vor genau einer Woche wurde Facebook ein Patent zugesprochen welches die automatische Benachrichtigung in Form eines Newsfeeds innerhalb von Social Networks behandelt. Es handelt sich also um einen der Hauptbestandteile von Facebook. Eingereicht wurde das Patent welches den Newsfeed schützen soll bereits im Jahr 2006. Die Nachricht ist unter anderem deshalb so interessant weil natürlich innerhalb der letzten vier Jahre viele weitere Social Networks ähnliche oder gleiche Funktionen implementiert haben.
Hier ein Ausschnitt der Berichterstattung zum Thema:
Wie viele aktive Nutzer hat Facebbok Anfang März 2010 in Deutschland? Und wie teilen diese sich demographisch und geographisch auf? Das haben wir für euch wie jeden Monat nachgeschaut. Wie genau wir diese Zahlen erfassen und wie aussagekräftig sie sind könnt ihr in unseren FAQs zum Thema Nutzerzahlen nachlesen.
Im Februar sind die Nutzerzahlen nicht ganz so hoch angestiegen wie im vorherigen Monat. Trotzdem sind 900.000 neue aktive Nutzer beziehungsweise 13% Zuwachs beeindruckend. Sah es letzten Monat noch so aus als würden die Männer zu einer Aufholjagd auf die Frauen starten, können die Frauen sich jetzt wieder absetzen.
Juli
Februar
März
Veränderung
(Feb-März)
Nutzerzahlen in Deutschland
Deutschland
3.463.000
6.718.380
7.616.160
13,36%
Deutschland (18+)
3.039.000
5.885.480
6.499.980
10,44%
Facebook Nutzerzahlen nach Geschlecht in Deutschland
Männlich
2.016.760
3.295.560
3.656.260
10,95%
Weiblich
2.152.200
3.362.000
3.823.920
13,74%
-
Auch demographisch haben wir die Nutzer diesen Monat wieder aufgeschlüsselt. Wie im letzten Monat wachsen sowohl das Segment der jungen Nutzer als auch das der älteren Generationen am schnellsten. Trotzdem soll nicht vergessen werden, dass die 13-24 jährigen noch fast 5 mal so stark vertreten sind wie die über 45 jährigen. [More]
Bereits im Januar haben wir mit dem Whitepaper 11 Best Practice Tipps für Tourismus Pages die Tourismusindustrie angesprochen. Passend zur ITB der “Weltleitmesse des Tourismus” vom 10. – 14. März in Berlin wollen wir unser erstes Themenspecial auf diesem Blog durchführen.
An dieser Stelle deshalb auch noch ein kleiner Aufruf: Potentielle Gastautoren die einen Beitrag über Facebook im Travelkontext schreiben wollen können sich gerne noch bei uns melden. Wie genau eine Kooperation aussehen kann klären wir dann im Detail per E-Mail. Unter anderem werden uns die Jungs von Tourismuszukunft.de mit einem Gastbeitrag unterstützen.
ITB - Digital Trends Lounge
Wir werden zusammen mit nahmhaften Partnern in der Digital Trends Lounge (Halle 6.1, Stand 129) auch alle vier Tage direkt vor Ort sein. Unter anderem wollen wir hier mit euch die Vorteile von Facebook für die Tourismusindustrie erörtern. Organisiert und geleitet wird die Digital Trends Lounge von Ray Sono, aber auch die Social Media Monitoring Spezialisten von ethority und das Social Media Reiseportal Triplib sind in der Digital Trends Loung auf der ITB Vorort.
Wir würden uns freuen einige von euch auf der ITB (dort am besten mit Termin) oder auch außerhalb der Messe in Berlin auf Events zu treffen. Wenn ihr also Vorschläge für Treffen habt könnt ihr gerne auf uns zukommen, wir werden dann spontan abklären ob und wie wir verfügbar sind.
In den letzten Tagen mehren sich die Beiträge zum Thema “Pay with Facebook”, den zunächst plattforminternen Bezahlservice von Facebook. Die Entwicklungen deuten sich schon länger an. Zunächst startete Facebook mit der Einrichtung des Credits System im November 2008 um die Bezahlung von Virtual Gifts zu ermöglichen. Im Frühjahr 2009 konnten dann Firmen erstmals Sponsored Gifts über den Facebook Geschenkladen verkaufen. Seitdem entwickelte sich das Credits System in kleinen Schritten weiter und im dem Herbst 2009 konnte in vereinzelten Anwendungen schon das Credits System zum Kauf virtueller Güter getestet werden.
Am 18. Februar 2010 hat Facebook dann die Kooperation mit dem eBay Bezahldienst PayPal bekannt gegeben. Über diesen lassen sich in Zukunft sowohl Rechnungen für Facebook Ads als auch Facebook Credits bezahlen. Mit diesem Schachzug spart sich Facebook eine Menge administrativen Aufwand und kann auf ein bereits weltweit eingeführtes und etabliertes Bezahlsystem zurückgreifen. Auch intern sucht Facebook seit diesem Jahr nach Unterstützung des Facebook Payment Operations Team und hat einige Stellenausschreibungen offen. [More]
Im ersten Teil dieser Beitragsreihe zu den rechtlichen Grenzen des Social Media Marketing (SMM) sind die wesentlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen dargestellt worden. Mindestens ebenso wichtig sind allerdings die Nutzungsbedingungen (auch Terms of Service (ToS)) der Plattform auf der Werbemaßnahmen durchgeführt werden sollen.
Den Betreibern von Social Networks steht das sogenannte „virtuelle Hausrecht“ zu, aufgrund dessen diese die „Spielregeln“ festlegen können, was auf der Plattform zulässig und was verboten sein soll. Unter bestimmten Voraussetzungen (Stichwort: Haftung für User Generated Content) können die Plattformbetreiber auch für das verantwortlich gemacht werden, was Dritte auf der Seite einstellen. Insoweit liegt es im höchsteigenen Interesse des jeweiligen Betreibers, die Grenzen der Plattformen klar zu kommunizieren und über die jeweiligen Nutzungsbedingungen auch mit dem jeweils angemeldeten Nutzer rechtsverbindlich zu vereinbaren. (Weiterlesen auf Rechtzweinull.de)