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Es ist schon auffällig, mit dem neuen Facebook Design wurde dem Chat eine neue prominente Bühne im Layout eingeräumt. Seit zwei Wochen findet sich eine Liste mit den aktuell auf der Plattform aktiven Freunden direkt Links unter den Anwendungen. Eine Änderung, die auch in früheren Screenshots des Designs so nicht zu sehen war. Als weiteren Schritt hat Facebook seinen Chat auf das offenen Chat Protokoll Jabber (XMPP) umgestellt. Damit können Facebook Nutzer ihren Chat auch in vielen externen Chatprogrammen, sowohl auf Windows, als auch auf MacOS und Linux Rechnern nutzen. Facebook stellt hierfür auch direkt die passenden Anleitungen zur Einrichtung des Accounts zur Verfügung.

Nur warum macht Facebook das? Facebook will Menschen verbinden und die globale Schnittstelle werden über welche die Kommunikation der Zukunft abgewickelt wird. Dafür werden die eigenen Technologien extrem gepusht, auch außerhalb der eigenen Internetseite. Nicht zuletzt wird auch die Stickiness der eigenen Internetseite erhöht. Zur Zeit verbringt der durchschnittliche Nutzer 55 Minuten auf der Plattform. 55 Minunten in denen er Page-Impressions und somit auch Ad-Impressions erzeugt. In diesem speziellen Fall ist eines der obersten Ziele, Facebook als wichtigste Chat Plattform vor anderen Anbietern zu etablieren. Dafür ist es nur von Vorteil wenn der Facebook Chat in möglichsten vielen Anwenderprogrammen genutzt werden kann.

Eine weitere Besonderheit mit der Facebook seine Plattform auf externen Seiten pusht ist die Facebook Connect. Mit der Schnittstelle sind Facebook Funktionen, wie auch der Chat, auf der eigenen Internetseite verfügbar und können in die eigenen Anwendungen integriert werden. Bereits jetzt nutzten 2/3 der größten Internetseiten in den USA und mehr als die Hälfte der globalen Top 100 einige Funktionen der Schnittstelle. Facebook ist also bereits auf dem besten Weg mit seinen Produkten die globale Schnittstelle zu werden und mit jedem neuen Nutzer kommen sie diesem Ziel einen Schritt näher.

The Bra Wall, South Island, NZ

Schwarz, rot, weiß, pink, … ein kleiner Sturm “farbiger” Statusupdates hat in den vergangen Tagen die Facebookprofile weiblicher Nutzer rund um den Globus bereichert. Nach einiger Verwirrung auf Seiten der Männer hat es sich inzwischen aber rumgesprochen:  ES sind die aktuell getragenen BH Farben gemeint.

Auslöser für diesen Sturm war eine Kettenmail, welche nur an andere Frauen weiter geleitet werden durfte:

“Some fun is going on…. just write the color of your bra in your status. Just the color, nothing else. It will be neat to see if this will spread the wings of breast cancer awareness. It will be fun to see how long it takes before people wonder why all the girls have a color in their status… Haha .”

Neben der guten Sache, an Brustkrebs erkranken jedes Jahr 57.000 Frauen in Deutschland und eine Früherkennung kann vielen von ihnen das Leben retten, wollen wir uns kurz anschauen, warum diese Farbmessages einen so großen viralen Erfolg haben und hatten:

  • Secret 1 – Die Unterwäsche(farbe) der meisten Frauen ist ihr persönliches Geheimnis.
  • Secret 2 – Die Kettenmail soll vor den Männern geheim gehalten werden. Nur Frauen wissen worum es bei den Farben geht.
  • Easy 1 – Die eigene BH Farbe rauszufinden sollte für die meisten Frauen kein Problem sein.
  • Easy 2 – Sie zu posten verlangt ebensowenig Aufwand, vielleicht aber etwas Mut.
  • Fun – Die verwirrten Kommentare der männlichen Nutzer bringen auf Frauenseite eine Menge Spaß.
  • Sex sells – Es geht hier, wenn auch nur indirekt, um Brüste.
  • Good Cause – Es geht um eine gute Sache, die Aufmerksamkeit für eine gefährliche Krankheit.
  • Chainletter – Kettenbriefe funktionieren noch immer. Erst recht, wenn sie nur weitergesendet werden müssen und keine wirkliche Arbeit (Easy 3) mit verbunden ist.

So schnell wie sich die BH Farben in Facebook ausgebreitet haben, so schnell sind auch die Trittbrettfahrer zur Stelle. So haben sich inzwichen einige Gruppen gegründet, es gibt eine Gegenbewegung und passen zu unserem Facebook Fail Artikel am Sonntag auch schon einen missglückten Versuch das Beste draus zu machen.

Image: The Bra Wall, South Island, NZ – CC by sublime-ation

There are ideas in this world which are just a little bit better than others. This IKEA case is one of them. Forsman & Bodenfors was armed with just a small media budget and invented this simple campaign for the Swedish furniture store.

Die Agentur Forsman & Bodefors hat mit einem kleinen Budget eine sehr erfolgreiche Facebook Kampagne für den Möbelhersteller IKEA gestartet. Das Youtube Video erklärt das Prinzip der Kampagne auf einfachem und schnellen Wege.

Hinter dem Konzept stand die Verlosung von Produkten über Facebook, unter einem speziellen Account wurden Bilder von IKEA Showrooms veröffentlicht. Der erste Nutzer der sich auf einem Produkt im Showroom verlinkt war der Gewinner des entsprechendes Produkt. Die Idee ist so simpel wie erfolgreich. Allein durch die Verlinkung der Nutzer in den Fotos wird die Verbreitung im ActivityStream unter den Kontakten extrem gefördert.

(via Thilo’s posterouskulow-kommunikation.de)

Nachdem wir letzte Woche die Facebook Connect CrossPromotion für den neuen Sherlock Holmes Film vorgestellt haben gibt es heute noch einen besonderen Leckerbissen. All Facebook hat und darauf aufmerksam gemacht, dass CBS Interactive mit einer neuen Webseite für CSI, CSI Miami und CSI New York wirbt. Dabei setzt CBS auf die die Verbindung mit Facebook Connect. Umfangreiche Nutzerdaten werden von der Webseite ausgelesen und in einen Flashfilm eingebaut.

CSI Website using facebook connect from facebookmarketing.de on Vimeo.

So sind neben dem Namen und dem Wohnort in dem Film auch Informationen zum Arbeitgeber, Geburtstag und den in Facebook angelegten Alben vorhanden. Auf einer weiteren Seite werden zudem Beziehungsstatus und letzte Statusmeldung ausgegeben. Die mir im Film zu Last gelegten Straftaten (Organhandel, Kidnapping und Mord) möchte ich an dieser Stelle übrigens von mir weisen.

Diese Webseite zeigt sehr schön, wie individualisiert Werbung mit Facebook Connect möglich ist. Daten, die früher teuer erkauft werden mussten stehen Seitenbetreibern heute kostenlos zur Verfügung. Sie werden ihnen vom Nutzer sogar noch angetragen. Das einzige was der Nutzer dafür verlangt ist ein wenig bisher noch nicht gesehene Unterhaltung bei der er im Mittelpunkt steht. Hier werden wir in nächster Zeit sicher noch viele spannende Anwendungsfälle sehen, nicht zuletzt, da Facebook in den nächsten Wochen auch den Zugriff auf die E-Mail Adresse des Nutzers gestatten wird und so einen neuen (Werbe-)Kanal öffnet.

Zu beachten bleibt dabei aber immer, Facebook verbietet die permanente Speicherung dieser Nutzerdaten. Gleichwohl stehen sie nach einer genehmigten Connect Verbindung durch den Nutzer jederzeit und aktuell aus der Facebook Datenbank zur Verfügung.

Seit heute Nacht läuft der Roll-Out für den neuen, stark erweiterten Geschenke-Shop in Facebook. Bis Mitte nächster Woche soll alle Facebook Nutzer den neuen Shop zur Verfügung stehen. Nachdem Facebook bereits vor wenigen Monaten damit begonnen hatte neben reinen Icons auch Charity-Geschenke und Glückwunschkarten anzubieten geht der neue Shop noch einen Schritt weiter.

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Neuer Facebook Geschenke-Shop

So finden sich dort sechs Kategorien:

  • Music & MP3 – Hier wird es möglich sein sowohl Songs innerhalb der Facebook Plattform zu posten (Preis: 10 US-Cent) als auch DRM freie Songs als downloadbare MP3 Datei (90 US-Cent) zu verschenken. Dieser Service wird von lala.com angeboten. Diese Kategorie wird vorerst nur in den USA zur Verfügung stehen.

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Heute dürfen wir euch unser neues Beitragsformat, das Interview, vorstellen. Und zu dieser kleinen Premiere haben wir die TLGG GmbH aus Berlin gebeten uns Rede und Antwort zu stehen. Hauptthema: Social Media Marketing und der Einsatz von Facebook in diesem Kontext.

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Stellt euch doch erst mal vor. Wer seid ihr, was macht ihr?

Wir sind Christoph Bornschein, Fränzi Kühne und Boontham Temaismithi – Gründer der Torben, Lucie und die gelbe Gefahr GmbH.

Mit TLGG beraten wir Marken, aber auch andere, zumeist Werbe- und PR-Agenturen, darin, wie Marken modern innerhalb sozialer Netzwerke und Strukturen kommunizieren können und sollten. Oftmals ist es so, dass unsere Kunden sehr wohl wissen, dass sie im Bereich Social Media etwas tun sollten, aber es herrscht noch immer vielfach große Unsicherheit darüber, wie man in diesen Kanälen mit den Kunden in Beziehung treten kann und welche Folgen das insbesondere auch ganz grundsätzlich für Unternehmenskommunikation und –marketing hat.

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Am gestrigen Samstag haben wir die Möglichkeiten des Barcamp München genutzt unser Wissen in einer Session weiterzugeben. Auf Grund der Nachfragen, wollen wir die Präsentation auch hier zur Verfügung stellen.

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Bei Fragen zum Thema stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Auf dem Barcamp Stuttgart2, welches dieses Wochenende stattfand hatte ich die Gelegenheit eine Session zum Thema Facebook Marketing zu halten. Auf Grund des großen Interesses und einiger Nachfragen kommt hier nun der Foliensatz für alle zum nochmal nachschauen und -lesen.

Alternativ gibt es die Präsi hier auch noch mal als PDF.

Bei weiteren Fragen zum Thema stehen wir gerne zur Verfügung. Einfach einen Kommentar hinterlassen oder uns eine Mail senden.